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Die Offizierseiten

Nota bene wird ja auch niemand behaupten, daß der Ausbildungsertrag eines mehrjährigen Studiums allein am Prüfungserfolg zu messen wäre - wie auch die besten Studenten nicht immer die besten Offiziere ausmachen müssen...

Das Fazit ist klar:

Der Offizier zeichnet sich durch seine Fähigkeit aus, komplexe Zusammenhänge rasch zu erkennen, die Denkweisen verschiedener Hierarchieebenen verstehen und weit vorausschauend planen und organisieren zu können.
Das ist der Sinn jeder akademischen und insbesondere der universitären Ausbildung, die das "studium generale", also das "Denken über den eigenen Tellerrand hinaus" zum Prinzip macht.

Deshalb ist eine akademische Ausbildung - in welcher Form auch immer - für den Offizier generell anzustreben!

Ob die derzeitige Form der Offizierausbildung mit Studium, die vorrangig auf die Zeit "nach der Bundeswehr" ausgerichtet zu sein scheint, den Anforderungen an die moderne Armee noch gerecht wird, muss hinterfragt werden.

Vielleicht lohnt ein Blick "über den Teich", wo man mit einem Mix aus Absolventen der Militärakademie, Führern mit zivilem Studium oder mit Truppenausbildung den verschiedenen Anforderungen an die Offizierverwendungen flexibler gerecht zu werden versucht.

Die neue Struktur der Bundeswehr und das Aufwachsen der Streitkräftebasis geben Anlaß, über das Studium unserer Offiziere von Grund auf neu nachzudenken!